Staatsanwaltschaft Darmstadt: Zur Ermittlung des Anschlussinhabers anhand einer IP-Adresse bei Registrierung auf einem B2B-Portal

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Wir haben bereits darüber berichtet, dass eine IP-Adresse, die im Rahmen einer Registrierung für ein Grosshandels-Portal im Internet gespeichert wurde, den Betreibern der Grosshandel-Portale kein taugliches Mittel an die Hand gibt, anhand dessen der Anschlussinhaber ermittelt werden kann.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt führt im Rahmen eines Bescheids vom 29.01.2014 an einen Anzeigeerstatter  diesbezüglich aus:

“Die von den Anzeigeerstattern regelmäßig reklamierte unterbliebene Registrierung kann aufgrund der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung nicht überprüft werden. Somit stehen allein die Angaben der Beanzeigten zu der benutzten dynamischen IP Adresse zur Verfügung, die allerdings lediglich eine örtliche Nähe des Einwahlservers ermitteln lassen.”

Somit bleibt es dabei, dass es sich bei der Drohung mit der IP-Adresse zum Nachweis einer erfolgten Registrierung um eine Seifenblase handelt.

Ein Gedanke zu „Staatsanwaltschaft Darmstadt: Zur Ermittlung des Anschlussinhabers anhand einer IP-Adresse bei Registrierung auf einem B2B-Portal

  1. I. Y.

    Hallo ich habe nach der Firma ne handelssysteme gmbh also b2b und bin auf die Kommentare gestoßen und zwar hab ich heute auch einen Brief bekommen mit einer zahlungsForderung von 389,03€ und zwar wollte. Ich fragen. Ob ich mir jetzt sorgen machen muss oder nicht ich hab mir nichts bestellt nur die Web Seite angeschaut hoffe. Sie können mir da weiter helfen mfg

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